Gourmetfleisch und Nischenprodukt

Der landwirtschaftliche Betrieb von Martin Wandeler ist durch seine spezielle Fütterung einzigartig in der Schweiz. Sein Ziel ist es, das „Bierschwein“ als Delikatesse zu erzeugen. Dass sich mit der Verabreichung von Bierhefe und Biergeläger eine spitzen Fleischqualität erzielen lässt, ist spätestens seit den Kobe-Rindern aus Japan bekannt.

Diese werden zusätzlich auch noch täglich massiert. Doch letzteres hat bei Schweinen keinen Effekt, da im Gegensatz zu Rindern, Schweine keine Poren besitzen. Entscheidend ist, dass die Tiere mit Bierhefe und Biergeläger gefüttert werden.

Das Fleisch von Martin Wandelers Bierschweinen wurde auch bei einer Blinddegustation der Schweizer Hotelfachschule Luzern SHL verköstigt.
Das Fleisch der Bierschweine hat eine bessere Konsistenz, schrumpft weniger beim Kochen, ist schmackhafter und bleibt saftiger, da beim Braten weniger intramuskuläres Fett austritt.